mehrere Kinder

Übergänge in der frühen Kindheit

Hilde von Balluseck

15.01.2015 Kommentare (0)

Das neue Heft von Early Years hat das Anliegen, die Übergänge von kleinen Kindern zu analysieren. Vorgestellt werden wieder mehrere Studien bzw. deren Ergebnisse. Die Studie von Christine O'Farrelly und Eilis Hennessy analysiert die Gefühle von Kindern, die von einer Gruppe, in der sie anerkannt sind, zu einer neuen kommen, in der sie sich erst Anerkennung erwerben müssen. Auch die Perspektive der Eltern wird einbezogen. 

Aus Kanada wird über eine Studie bei drei Kindern mit Behinderungen berichtet und über deren besondere Schwierigkeiten beim Wechsel vom Kindergarten zu einer Schule für Behinderte. Der Fokus dieser Studie liegt jedoch darauf, wie die Eltern versuchen, die Interessen ihres Kindes wahrzunehmen.

Antje Rothe, Michael Urban und Rolf Werning berichten über eine deutsche Studie, in der sie die Gefährdung inklusiver Prozesse beim Übergang in die Schule durch die schwache sozioökonomische Position der Eltern thematisieren. Ein sehr spannendes Thema angesichts der Bedeutung des Inklusionsthema heute.

Eine finnische Studie betont die Ambivalenz von Grenzen: Zum einen bilden sie ein Hemmnis, aber sie können auch eine Anregung für eine Erweiterung der Kompetenzen und Interessen der Berufsgruppen in verschiedenen Systemen sein.

Auch die australische Studie von Tess Boyle und Anne Petriwskyj betont die Chancen der Weiterentwicklung für Fachkräfte - besonders in der Schule! - durch den intensiven, von ForscherInnen begleiteten Kontakt mit Fachkräften anderer Institutionen. Zum gleichen Ergebnis kommt eine weitere Studie aus Australien. 

Ebenfalls aus Australien kommen Ergebnisse zur Einführung von Curricula für den Übergang zwischen Kita und Schule in ländlichen Gebieten.

 

 

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