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Unsere Umfrage bei den Länderministerien: Perspektiven der ErzieherInnenausbildung

Hilde von Balluseck

02.09.2013 Kommentare (0)

Der Fachkräftemangel hat dazu geführt,  dass die Arbeitsgemeinschaft für die Fachkräftegewinnung in der Kindertagesbetreuung, die vom BMFSFJ geleitet wird und in der bundesweite Akteure aller Ebenen vertreten sind,  Empfehlungen zur Gewinnung von Fachkräften herausgegeben hat. Dort werden neue Ansätze aus den einzelnen Bundesländern zitiert, um mehr pädagogische Fachkräfte zu gewinnen. Im April dieses Jahres fragten einige Abgeordnete im Bundestag nach und erhielten sehr interessante Informationen. Die Redaktion von ErzieherIn.de hat nun eigenständig eine Umfrage bei den zuständigen Länderministerien gestartet, in der folgende Fragen behandelt wurden:

  1. Gibt es verkürzte Ausbildungen/Weiterbildungen für KinderpflegerInnen und SozialassistentInnen, um  als ErzieherIn staatlich anerkannt  zu werden? Diese Frage wird im Artikel: Wie KinderpflegerInnen und SozialassistentInnen staatlich anerkannte ErzieherInnen werden behandelt.
  2. Gibt es verkürzte Qualifikationswege für QuereinsteigerInnen,  auch aus anderen Berufen? Diese Frage beantwortet der Artikel Verkürzte Ausbildung für QuereinsteigerInnen: Das Brandenburgische Modell.
  3. Wie gehen die Bundesländer damit um, dass die Weiterbildung für QuereinsteigerInnen nur zwei Jahre lang von der Bundesagentur für Arbeit gefördert werden und somit eine dreijährige ErzieherInnenausbildung nicht ausfinanziert ist?
  4. Gibt es Pläne für eine Ausbildungsförderung von ErzieherInnen?

Die Ergebnisse der Fragen 3 und 4 wurden in einem grundlegenden Artikel dargestellt und kommentiert: Perspektiven der ErzieherInnenausbildung: Ausbildungsmodelle und ihre Finanzierung. .

Die Umfrage startete im Juni, bis zum 28. August haben wir von 13 Bundesländern Rückmeldungen erhalten. Folgende Bundesländer haben sich an dieser Recherche konstruktiv beteiligt:

Baden-Württemberg,  Bayern, Berlin, Brandenburg, Hamburg, Hessen, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen.

Nicht geantwortet haben die Ministerien in Bremen, Mecklenburg-Vorpommern, Schleswig-Holstein.

Ich danke allen Beamten in den Ministerien für die vielfältigen Informationen.

Und dies ist der Fragebogen, der verschickt wurde:

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