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Von der Erzieherin (1) zur Professorin für Psychologie?

Ralf Haderlein

01.05.2011 Kommentare (17)

Neue Hochschulzugänge in Rheinland-Pfalz ermöglichen neue Bildungswege für Erzieherinnen und Erzieher und andere beruflich qualifizierte Personen

Ralf HaderleinProf. Dr. Ralf Haderlein

Von der Erzieherin zur Professorin für Psychologie - ein Weg, der für die meisten Erzieherinnen und Erzieher kaum möglich war. Viele pädagogische Fachkräfte in Kindertageseinrichtungen haben „nur“ einen Mittleren Schulabschluss oder einen Hauptschulabschluss und keine Zusatzprüfung, so dass ein Studium fast ausgeschlossen war. Sicherlich gab es immer Mittel und Wege – wie z. B. der Besuch eines Abendgymnasiums. Doch an einen Studienplatz zu kommen, dafür waren die Hürden und der Aufwand oft zu groß. Waren? Ja, waren, zumindest hat ein Bundesland in aller Konsequenz die Durchlässigkeit der Bildungswege ernst genommen. Rheinland-Pfalz (RLP) hat seit 01.09.2010 mit der Reform des Hochschulgesetzes den Hochschulzugang neu geregelt. Davon profitieren auch die Erzieherinnen und Erzieher und auch die Sozialassistentinnen und –assistenten, sowie die Kinderpflegerinnen und –pfleger.

Grundsätzlich gibt es in RLP den Hochschulzugang über die bis dato bekannten Abschlüsse Abitur, Fachabitur oder andere Hochschulzugangsberechtigungen, die teilweise bei der Erzieherinnenausbildung mit Sonderprüfungen oder dem Bestehen bestimmter Fächerkombination erreicht werden konnten. Oft jedoch waren und sind die Zugänge beschränkt auf sogenannte fachgebundene Hochschulzugangsberechtigungen, d.h. eine Erzieherin oder ein Erzieher ohne Abitur konnte z. B. Soziale Arbeit an der Fachhochschule studieren, aber nicht Psychologie an der Universität.

Unmittelbarer Hochschulzugang für staatlich anerkannte Erzieherinnen und Erzieher

Rheinland-Pfalz hat nun den Zugang für die Meisterabschlüsse oder diesen gleichgestellten Berufsabschlüssen neu gefasst. Mit diesen Abschlüssen unabhängig von der Grundbildung (also Abitur, mittlerer Reife oder qualifiziertem Hauptschulabschluss) können alle Studiengänge in RLP an allen Hochschularten, wie z. B. Universitäten oder Fachhochschulen, studiert werden. Beispielsweise kann ein Bäcker-Meister Ingenieurwesen studieren. Die entsprechende Verordnung in RLP sieht nun auch vor, dass als meisteradäquat alle Weiterbildungen anerkannt werden, die im Beschluss der Kultusministerkonferenz vom 07. November 2002 - geändert mit 03.03.2010 - festgelegt wurden. Hierzu gehören auch die Ausbildung zur staatlich anerkannten Erzieherin und dem staatlich anerkannten Erzieher mit mindestens 2400 Unterrichtsstunden und 1200 Praxisstunden.

Was bedeutet dies? Jede staatlich anerkannte Erzieherin und jeder staatlich anerkannter Erzieher, die eine entsprechende Ausbildung abgeschlossen haben, erhalten in RLP den unmittelbaren Hochschulzugang und können damit alle Fächer studieren, die die Hochschulen in RLP anbieten. Beispielsweise kann eine Erzieherin Psychologie an der Uni Mainz oder Recht an der Uni Trier studieren. Interessant dabei ist, dass bei zulassungsbeschränkten Fächern der Berufsabschluss mit allen anderen gleich gestellt wird. Das bedeutet, eine Abiturientin bewirbt sich mit den gleichen Chancen auf einen Studienplatz Psychologie wie die staatlich anerkannte Erzieherin – denn die Noten beider Abschlüsse werden gleichgestellt. Dabei ist zu beachten, dass die Hochschulen selbst für die Studiengänge besondere Voraussetzungen verlangen können. Sie können jedoch nicht den Hochschulzugang verweigern.

Unmittelbarer Hochschulzugang an Fachhochschulen und unmittelbarer fachgebundener Hochschulzugang an Universitäten für Sozialassistentinnen/–assistenten und Kinderpflegerinnen/-pfleger

In Rheinland-Pfalz gibt es jetzt aber auch einen Hochschulzugang für beruflich Qualifizierte ohne Meister oder meisteradäquate Abschlüsse. Zu solch einem Beruf gehört die Sozialassistentin oder der Sozialassistent und die Kinderpflegerin oder der Kinderpfleger. Wer einen anerkannten Berufsabschluss besitzt, eine Abschlussnote von 2,5 und besser, und noch zwei Jahre Berufserfahrung nachweist, bekommt nun in RLP die unmittelbare Hochschulzugangsberechtigung für ein Studium an einer Fachhochschule und die unmittelbare fachgebundene Hochschulzugangsberechtigung für ein Studium an der Universität. Möglich ist dieses jedoch nur für diejenigen Hochschulen, die in Rheinland-Pfalz liegen.

Das bedeutet, dass die Sozialassistentin oder der Kinderpfleger mit einer Abschlussnote der Berufsausbildung z. B. von 1,5 ebenso wie die Erzieherin an der FH Koblenz Bachelor Soziale Arbeit studieren kann oder fachgebunden an der Uni Mainz voraussichtlich Erziehungswissenschaften. Voraussichtlich deshalb, weil die jeweilige Universität die Fachgebundenheit festlegt, bei der man studieren will. Es könnte sein, dass z. B. für das Fach Psychologie die Uni Mainz die Fachgebundenheit feststellt, während die Uni Trier dies nicht tut. Gut beraten wäre man bei Interesse an einem universitären Studiengang, den fachgebundenen Hochschulzugang gleich bei allen anbietenden Universitäten in RLP zu beantragen.

Auch hier gilt, dass bei platzbegrenzten Studiengängen die Note des beruflichen Abschlusses mit den Noten anderer Hochschulzugangsmöglichkeiten gleichgestellt wird. Noch einmal zur Verdeutlichung: Stehen zum Beispiel nur 35 Studienplätze zur Verfügung und die Hochschule wählt nur nach Note aus (hier kann die Hochschule jedoch ein anderes Verfahren wählen bzw. besondere Zugangsvoraussetzungen noch einführen), so steht die Kinderpflegerin mit 1,5 im Abschluss vor der Abiturientin mit 2,1 im Abitur.

Die oben genannten zwei Jahre Berufserfahrung können auch a) durch das Führen eines Haushaltes mit mindestens einem erziehungsberechtigtem Kind oder pflegebedürftigen Person oder b) durch die Tätigkeit als Entwicklungshelferin oder –helfer oder c) durch den Jugendfreiwilligendienst oder d) durch ein Ausbildungspraktikum nachgewiesen werden. 

Der direkte Zugang zum Masterstudium

Rheinland-Pfalz hat sogar mit dem neuen Hochschulgesetz die Möglichkeit geschaffen, direkt in einen Masterstudiengang einzusteigen, ohne ein grundständiges Studium vorzuweisen. Wer einen Hochschulzugang in Rheinland-Pfalz nach den oben dargestellten Bedingungen hat und eine mindestens dreijährige einschlägige Berufstätigkeit absolviert, kann über eine Eignungsprüfung der jeweiligen Hochschule, die die Gleichwertigkeit mit einem ersten Hochschulabschluss darstellt, bei Bestehen direkt in ein Master-Studium zugelassen werden. Dies gilt allerdings nur für sogenannte weiterbildende Masterstudienänge, wie diese zum Beispiel von der Zentralstelle für Fernstudien (www.zfh.de) angeboten werden. Wichtig dabei ist, dass es keinen Rechtsanspruch auf diesen Zugang gibt. Die Hochschulen können die Möglichkeit eröffnen, müssen dies aber nicht. Der Wermutstropfen: es gibt bis jetzt noch kaum Hochschulen, die eine solche Option für pädagogische Fachkräfte eröffnet haben.

Und nun?

Die oben genannten Möglichkeiten der Hochschulzugänge gibt es auch in anderen Bundesländern, nur nicht mit der ganzen Breite der Zugänge. Einige Bundesländer haben Quotierungen beim beruflichen Zugang eingeführt oder den Zugang nur auf bestimmte Fächer begrenzt. Die genannten Möglichkeiten gelten nur für Studiengänge in Rheinland-Pfalz. Es ist jedoch unwichtig, in welchem Bundesland der Berufsabschluss erworben wurde. Eine Erzieherin aus Bayern, die dort kaum eine Möglichkeit hat, Psychologie an einer Universität zu studieren, kann dies nun in Rheinland-Pfalz tun. Interessant dabei ist, dass zu einem späteren Semester diese Studierende dann nach Bayern wechseln könnte.

Das neue Hochschulgesetz in Rheinland-Pfalz ermöglicht konsequent die Durchlässigkeit unterschiedlicher Bildungssysteme, zumindest an den Hochschulen in Rheinland-Pfalz. Die Bildungspolitik in RLP hat damit auf die oft postulierten bildungsbiographischen „Sackgassen“ reagiert und durch die vermehrten berufsbegleitenden und –integrierenden Studiengänge weitere Möglichkeiten geschaffen, neben und mit der Berufsausübung zu studieren. Jetzt hat die Erzieherin die Möglichkeit, nach einem Bachelor-Studium ein Master-Studium anzuschließen und danach wiederum die Promotion anzugehen: von der Erzieherin zur Professorin für Psychologie.

Ich bin davon überzeugt, dass dies ein weiterer wichtiger Beitrag zur Entwicklung des gesamten pädagogischen Feldes für die Qualifikation pädagogischer Fachkräfte in Kitas darstellt. Die Träger haben die große Chance, mit der (partiellen) Freistellung für ein Studium Personalentwicklung umzusetzen. Es wird spannend, wer und wie viele diese neuen Möglichkeiten nutzen werden.

(1) Zur besseren Lesbarkeit wurden nicht immer beide Geschlechtsformen berücksichtigt, gemeint sind jedoch immer beide.

Beratungsmöglichkeiten: bei den Studierendensekretariaten an allen rheinland-pfälzischen Hochschulen

Gesetzliche Grundlagen:

Prof. Dr. Ralf Haderlein, Dipl-Volksw., -Theol., -Psych., interdisziplinäre Promotion in den Bereichen Betriebswirtschaftslehre und Theologie (Universität Freiburg i. Br.); seit 2006 Leiter des Studienganges „Bildungs- und Sozialmanagement mit Schwerpunkt frühe Kindheit B. A.“; seit 2007 Vorstandsmitglied der Bundesarbeitsgemeinschaft Bildung und Erziehung im Kindesalter (www.bag-bek.de); seit 2008 Leiter der Zentralstelle für Fernstudiengänge (www.zfh.de) der Länder Rheinland-Pfalz, Hessen und Saarland; Forschungsschwerpunkte: NPO-Management, NPO-Marketing, wertorientiertes Qualitätsmanagement, besonders in Kindertageseinrichtungen.

Kontakt:

Prof. Dr. Ralf Haderlein
RheinMoselCampus
Konrad-Zuse-Str. 1
56075 Koblenz
E-Mail: haderlein@fh-koblenz.de
Tel.: 0261-9528-220

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Kommentare (17)

Lisa Jares 17 November 2018, 12:38

Guten Tag,

es gibt an den Hochschulen die Möglichkeit über ein Eignungsfeststellungsverfahren die Zugangsvoraussetzung zum Studium zu erlangen. Dafür müssen Sie sich aber an jeder Hochschule individuell informieren.

Mit besten Grüßen

cornelia Meyer 17 November 2018, 09:42

Ich bin seit 1991 staatlich anerkannte Erzieherin, Habe mehr als zwei Jahre in Vollzeitgearbeit und eine Weiterbildung zur staatlich geprüften Motopaedin in Dortmund absolviert! Ich arbeite zur Zeit in einer Grundschule in Hamburg Harburg und möchte berufsbegleitend am liebsten Psychologie ohne Abitur studieren.Welche Wege muss ich gehen!

Lisa Jares 26 Januar 2017, 21:13

Guten Tag Frau Richhardt,

wenn Ihre Mutter einen Fachhochschulabschluss hat, hat sie ja bereits ein Studium abgeschlossen. Somit dürfte auch ein Lehramtsstudium kein Problem darstellen.

Ansonsten wäre hier die Studienberatung der richtige Ansprechpartner.

Mit freundlichen Grüßen

Die Redaktion von ErzieherIn.de

Anna Richhardt 26 Januar 2017, 18:44

Schönen guten Tag,



Meine Mutter hat am 01.06.2002 ihre staatlich anerkannte Erzieher Ausbildung beendet. Davor erlangte sie einen Abschluss an einer Fachhochschule. Nun ist es so, dass meine Mutter nach Ende ihrer Ausbildung, da sich mich als kleines Kind an der Seite hatte, nur Teilzeit arbeiten konnte. Jetzt wurde im studiensekretariat gesagt, dass sie nicht zugelassen werden könnte:

1. wegen des KMK-Beschlusses

2. wegen den nicht eingehaltenen zwei Jahren Vollzeit arbeiten!



Meine Frage: gibt es dennoch die Möglichkeit für sie, Grundschullehramt zu studieren, da sie einfach perfekt für den Beruf wäre.



Lieben Dank für Ihre Antwort

Anna Richhardt

Hilde von Balluseck 11 Dezember 2014, 09:17

Hallo Frau Beyer,

bitte stellen Sie diese Frage an die Hochschule, bei der Sie sich bewerben wollen. Die Bedingungen sind höchst unterschiedlich.

Mit freundlichen Grüßen
Hilde von Balluseck

Olivia Beyer 10 Dezember 2014, 10:42

Sehr geehrt Damen und Herren,

Wie groß sind die Chancen einen Studienplatz für Psychologie zu bekommen, wenn ich bereits die Fachhochschulreife vorzuweisen habe und im Anschluss daran ein freiwilliges soziales Jahr und die praxisintegrierte Ausbildung zur Erzieherin absolviert habe?
Werden dann vor der Zulassung dennoch zwei Jahre Berufserfahrung benötigt?


Mit freundlichen Grüßen,

Olivia Beyer

Hilde von Balluseck 11 November 2014, 21:19

Hallo Frau Gergar,

es gibt inzwischen viele berufsbegleitende Studiengänge in der Sozialen Arbeit. Sie müssten sich informieren, welche Hochschulen in Ihrem Umfeld diese Ausbildungsform anbieten.
Mit freundlichen Grüßen
Hilde von Balluseck

Lisa Gergar 11 November 2014, 21:05

Hallo ich habe letztes Jahr meine Ausbildung als staatl. anerkannte Jugend-und Heimerzieherin mit Zusatzqualifikation frühkindliche Bildung und heilpadagogik abgeschlossen meine Ausbildung war 3 jahre lang berufsbegleitend. Was und wo kann ich nebenberuflich noch studieren. Ich hätte Interesse daran soziale Arbeit zu studieren? ? Kann mir jemand weiterhelfen? ?

Hilde von Balluseck 06 August 2013, 09:06

Hallo Frau Geiger,

zunnächst kann ich mir nicht vorstellen, dass Sie keinen Träger finden, der Sie in einer Gruppe mit einer anderen Erzieherin beschäftigen will. Denn nur darum geht es doch: Dass die Gruppe nicht allein ist, wenn Sie einen Krampfanfall bekommen. Die Argumentation, dass ein solches Erlebnis den Kindern schade, könnte man höchstens bei Krippenkindern gelten lassen. Kindergartenkinder kann man darauf vorbereiten, dass eine Erzieherin eine Krankheit hat, die aber nicht an allen Tätigkeiten hindert. Was soll das ganze Gerede über Inklusion, wenn ErzieherInnen keine chronische Krankheit zugestanden wird? Und außerdem ist Epilepsie ja heute medikamentös gut zu kontrollieren.
Was die Klienten betrifft, die Sie erwähnen, so müsste man wissen, um welche Klientel es sich handelt, um die Reaktion der Träger nachvollziehen zu können.

Zu Ihrem Studienwunsch: Die Studiengänge, zu denen Erzieherinnen zugelassen sind, verlangen meist eine parallele Berufstätigkeit, und da beißt sich die Katze natürlich in den Schwanz, wenn Sie keine Anstellung finden.

Es ist die Frage, ob in dem Bundesland, in dem Sie leben, die Qualifikation einer Erzieherin als gleichwertig zum Abitur anerkannt wird. Dann könnten Sie ja gleich ein Studium aufnehmen. Bitte erkundigen Sie sich beim zuständigen Ministerium, wie Sie verfahren können. Sie finden die Ministerien unter http://www.erzieherin.de/wie-werde-ich-erzieherin.php.

Alles Gute und freundliche Grüße
Hilde von Balluseck

Birgit Geiger 05 August 2013, 23:07

Sehr geehrte Damen & Herren,

Ich habe 2000 meine Ausbildung zur staatl. anerk. ErzieherIn abgeschlossen - im selben Jahr wurde bei mir Epilepsie diagnostiziert, weshalb ich nur 0,5 Jahre Berufserfahrung habe. Diverse potentielle Arbeitgeber verweigerten mir aufgrund dessen eine Anstellung, aus Angst ich könnte vor den Klienten einen Krampfanfall bekommen.

zZt bin ich an einem Kolleg um mein Abitur nach zu holen, doch ich würde selbst lieber direkt an einer Fachhochschule studieren.

Ist das auch mit diesen Voraussetzungen möglich?

Mit freundlichen Grüßen,

Birgit Geiger

Hilde von Balluseck 10 Februar 2012, 08:33

Hallo,

Ihre Frage kann die Hochschule beantworten, bei der Sie sich bewerben.


Freundliche Grüße
Hilde von Balluseck

Max Schulke 10 Februar 2012, 00:04

Kann ich auch ohne den Zusatzunterricht in Mathematik mit einer erfolgreichen Erzieherausbildung in RLP studieren? wäre sehr wichtig für mich zu wissen

Hilde von Balluseck 09 Oktober 2011, 18:53

Hallo,

Sie finden alle Studienmöglichkeiten unter fruehpaedagogik-studieren.de

Viel Erfolg und freundliche Grüße
Hilde von Balluseck

SD 09 Oktober 2011, 18:42

Sehr geehrte Damen und Herren,
ich habe meine Ausbildung zur Staatlich anerkannten Erzieherin 0997 in Niedersachsen abgeschlossen und bin seither in Bayern als Erzieherin in Behindertenwohnheimen tätig. Da ich weiter arbeiten muß (mit 30 Std/Wo)würde mich interessieren kann ich ein Fernstudium beginnen, wo und was wird da angeboten? Leider habe ich im Internet sehr viele und weit abweichende Informationen gefunden. Über eine baldige Antwort würde ich mich sehr freuen.Mit freundlichem Gruß
SD

Hilde von Balluseck 31 Mai 2011, 17:08

Hallo Frau Czepizak,

welche Fächer Sie an den Hochschulen in Lüneburg und Hamburg studieren könnten, und ob die Hochschulen überhaupt schon so weit wie die in Rheinland-Pfalz sind, müssten Sie selbst durch entsprechende Anfragen erkunden. Derzeit liegt uns keine entsprechende Übersicht vor.

Mit freundlichen Grüßen
Hilde von Balluseck

Hilde von Balluseck 11 Mai 2011, 18:08

Hallo Herr Siebold,

zunächst müssten Sie herausbekommen, ob in Ihrem Umkreis eine Hochschule existiert, die einen Master-Studiengang in Sozialpädagogik oder Frühkindlicher Bildung und Erziehung anbietet. Sie finden die Hochschulen unter unseren Links (bei Ausbildung/Studium). Unter http://www.fruehpaedagogik-studieren.de/suche/@@searchresults?hochschultyp%3Alist=Alle&abschluss%3Alist=Master&submit=Suche+starten! finden Sie diejenigen Hochschulen, die Master-Studiengänge in Frühpädagogik anbieten. Dort müssten Sie sich auf der Website erkundigen, in welcher Form diese Studiengänge laufen. Meistens handelt es sich um berufsbegleitende, jedoch nicht Fernstudiengänge.
Alles Gute und freundliche Grüße
Hilde von Balluseck

patrick siebold 11 Mai 2011, 08:59

Sehr geehrte Damen und Herren

nach dem ich Ihren Bericht von Prof. Dr. Ralf Haderlein durchgelesen habe, ist fuer mich immernoch die Frage offen, wo und was mein erster Schritt fuer eine Bewerbung zu einem MA Sozialpaedagoge ist.
Ich bin seit ca 04 Jahre staatlich an.Erzieher und arbeite in der in den Bereichen der freien Familie, Kinder und Jugendhilfe nach SGB VIII, KJHG 27/34,35. Ich bin voll Berufstaetig und kann demnach kein voll-Studium absolvieren. Mir bleibt nur die Moeglichkeit eines Begleit- bzw. Fernstudiums.
Ueber eine baldige Antwort wuerde ich mich sehr freuen
Mit freundlichen Gruessen

Patrick Siebold

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