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Vorrang des Kindeswohls? Das Wechselmodell aus Sicht des Kindes

Jörg Maywald

27.05.2016 Kommentare (1)

Die Zeiten, in denen Pflege und Erziehung der Kinder allein Frauensache waren, sind wohl endgültig vorbei. Weil die Väter es anders wollen und die Mütter Druck machen. Weil in der Regel beide Eltern berufstätig sind und es zur aktiven Vaterschaft kaum mehr eine Alternative gibt. Und vor allem: weil die Kinder beide Eltern brauchen. Fast jeder dritte Vater geht zumindest einige Monate in Elternzeit und nimmt das Elterngeld in Anspruch. Auch wenn immer noch ein beträchtlicher Anteil alten Rollenmustern verhaftet bleibt, sieht doch die große Mehrheit der Väter sich nicht mehr allein in der Rolle des Ernährers, sondern übernimmt – mehr oder weniger freiwillig – pflegerische und erzieherische Aufgaben im Alltag.


 
Quelle: Wir übernehmen diesen Beitrag mit freundlicher Genehmigung der Redaktion aus frühe Kindheit, Ausgabe 2-16, S. 56-59
 

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Kommentare (1)

  • Anke Freese:
    09.06.2016 um 18:22 Uhr

    Es hat mich sehr bewegt diesen Artikel zu lesen. Wir kamen uns wie Pioniere vor, als wir uns vor ca. 8 Jahren für dieses Modell entschieden haben. Wichtige Instanz war und ist z.T. noch eine feste Ansprechpartnern /Mediatorin die uns über die Jahre hinweg bei " emotionalen Entscheidungsfindungen* geholfen
    hat. Bisher haben wir diesen Weg nicht bereut. Nun bleibt es abzuwarten, wie es sich in den kommenden Jahren gestalten wird- in wie weit die Kinder es möchten und schaffen sich in diesem System veränderte Wünsche des Aufenthaltes zu wählen. Das erfordert tatsächlich viel Mut und Vertrauen! Denn das Leben in 2 Haushalten ist auch anstrengend und man verlässt ungern bekannte Gewässer

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