mehrere Kinder

Was halten Sie von JüL?

Hilde von Balluseck

07.07.2011 Kommentare (0)

Die rot-rote Koalition in Berlin hat vor noch nicht allzu langer Zeit den Eingangsklassen der Grundschulen das JüL-Konzept vorgeschrieben. JüL (Jahrgangsübergreifendes Lernen) bedeutet, dass Kinder in den ersten zwei Jahren Grundschule gemeinsam lernen, wobei man davon ausging, dass die Zweitklässler den Erstklässlern helfen. Außerdem werden die Sitzenbleiber dann Verweiler genannt. Deren Zahl ist auf ca. 15 % der Zweitklässler gestiegen. Das Konzept funktioniert offenbar nicht wie gewünscht. Nun haben 70 Schulen den Antrag gestellt, nicht mehr dieses Konzept realisieren zu müssen, und es werden andere dazukommen. Andere Schulen wiederum gehen den umgekehrten Weg und beantragen JüL für die ersten drei Schuljahre.

Die Pointe am Bericht des Tagesspiegels von heute, liebe Leserin/lieber Leser, ist folgende. Den Grundschulen wurde für die Anfangsphase neben der Lehrkraft ein/e ErzieherIn in Aussicht gestellt. Und das ist nicht umgesetzt worden. Wen wundert's also, dass das Konzept inbesondere in Klassen mit hohen Anteilen von zu fördernden Kindern scheitert?

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