Wettbewerb "Spielt fair!" verlängert
Im Oktober letzten Jahres hatte die Aktion fair spielt Kindertagesstätten, Kindergärten, Krippen, Horte und Eltern-Kind-Gruppen eingeladen, sich am Wettbewerb "Spielt fair!" zu beteiligen. Auf Bitten teilnehmender Einrichtungen wurde die ursprüngliche Ausschreibungsfrist (Mai 2011) bis Ende Juli verlängert. Bis Ende Juli können nun also noch Projektberichte zum Thema "Spielzeug & faire Produktion" eingereicht werden. Und bis Ende Juli besteht damit die Chance, einen der attraktiven Preise für die besten Projekte zu gewinnen: Die beiden Bestplatzierten erhalten einen Ausstattungszuschuss von jeweils 2.500 €, und für die Zweit- und Drittplatzierten gibt es ein Preisgeld von 1.000 € bzw. 500 €.
Welcher Art die Projekte sind, ist nicht vorgegeben: Das kann vom eintägigen Projekt mit den Kindern über die Einbeziehung der Eltern im Rahmen eines Elternabends bis hin zu einer großen Aktion in der Gemeinde reichen. Wichtig ist nur eines: Mindestens ein Element des Projektes soll Kindern das Anliegen näherbringen, dass Spielzeug unter fairen Bedingungen hergestellt werden sollte. Denn das ist oft nicht gewährleistet – gerade bei Spielzeug aus Asien.
Mit ihrer Teilnahme können Kitas neue Wege der Menschenrechtsbildung erkunden. Sie können die Mitverantwortung der Verbraucher/innen ansprechen und danach fragen, was zu tun ist, um dieser Mitverantwortung gerecht zu werden – als Eltern, aber auch als Einrichtung. Sie können danach fragen, wozu es Regeln gibt – Spielregeln, Verkehrsregeln, Regeln im Umgang miteinander – und eben Regeln für Unternehmen. Und sie können die Rechte ansprechen, die Kinder haben, und wie sie wiederum die Rechte anderer respektieren können.
Das Faltblatt mit der Ausschreibung und weiteren Details finden Sie im auf der Website www.fair-spielt.de, ebenso das Faltblatt "Spielzeug verantwortlich einkaufen / fair beschaffen", das sich als Hintergrundinformation über die Aktion fair spielt und ihre Anliegen eignet und gut in Kitas, in Schulen oder im Gemeindehaus ausgelegt werden kann. Beide Faltblätter können auch in größerer Stückzahl bei Aktion fair spielt angefordert werden.
Die Aktion fair spielt setzt sich seit vielen Jahren für menschenwürdige Arbeitsbedingungen in der Spielzeugindustrie ein. Getragen wird sie vom Bischöflichen Hilfswerk Misereor, der Katholischen Arbeitnehmer-Bewegung Deutschlands, der Katholische Frauengemeinschaft Deutschlands, dem Nürnberger Bündnis "Fair Toys" und der Werkstatt Ökonomie.
Quelle: info@fair-spielt.de

