Schulranzen

Worauf man beim Schulranzenkauf achten sollte

Der Schulanfang ist für Eltern und Kinder gleichermaßen aufregend. Bevor es aber richtig losgeht, sind noch einige Vorbereitungen zu treffen. Besonders wichtig für den Schulalltag ist der richtige Schulranzen. Doch fällt es häufig schwer, bei der großen Auswahl das passende Exemplar zu finden. Denn neben Farbe, Muster und Design sind Gewicht und Form des Ranzens sehr wichtig.

Kinder müssen täglich jede Menge Bücher und Unterlagen zur Schule tragen, weshalb der Ranzen gut sitzen muss. Ansonsten besteht ein hohes Risiko für Rückenschmerzen und Haltungsschäden. Aus diesem Grund sollten Eltern ihren Kindern auch keine Umhängetasche und keinen Rucksack kaufen. Nur Rucksäcke, die die Hersteller speziell für Kinderrücken konzipieren, sind in Ordnung. Viele Eltern denken auch, dass sie ihren Kleinen mit Trolleys etwas Gutes tun. Durch das ständige Anheben bei Treppen und dem Einsteigen in den Bus wird der Rücken aber zu stark belastet.

Sicherheit geht vor

Der Schulranzen sollte mit ausreichend Reflektoren ausgestattet sein, da Schüler im Winter häufig noch im Dunkeln auf dem Schulweg unterwegs sind. Damit Autofahrer die Kinder auch sehen, gehören eine reflektierende Fläche aus orangerot und gelb an die Seite und den vorderen Bereich des Schulranzens. Es wird empfohlen, dass zehn Prozent des gesamten Ranzens aus retroreflektierendem Material bestehen. Dieser Bereich reflektiert Autoscheinwerfer bei Dunkelheit. Noch einmal 20 Prozent fluoreszierende Fläche helfen dabei, dass die Schüler auch tagsüber nicht zu übersehen sind.

Eltern sollten beim Schulranzenkauf auf die DIN58124-Zertifizierung und das GS-Zeichen achten. Diese stehen für geprüfte Sicherheit. Generell eignet sich Nylon oder Polyester am besten als Material für Schulranzen. Es ist wasserdicht, robust und schmutzabweisend. Außerdem dürfen in den Materialien keine giftigen Schadstoffe wie beispielsweise Weichmacher enthalten sein, da sie das Krebsrisiko erhöhen. Tests der Stiftung Warentest fanden aber bei keinem geprüften Schulranzen schädliche Inhaltsstoffe.

Das Kind zum Einkaufen mitnehmen

Damit der Schulranzen auch wirklich gut passt, sollte das Kind beim Kauf unbedingt dabei sein.

Ohne Inhalt sollte der Ranzen maximal 1,2 Kilogramm wiegen. Wenn er vollgepackt ist, darf das Gewicht nicht mehr als zehn Prozent des Körpergewichtes betragen.

Dennoch raten Experten, beim Kauf mehr Wert auf die Größe als das Gewicht zu legen. Denn Kinder nutzen den Platz in großen Schulranzen so aus, dass er trotzdem zu schwer ist.

Allgemein sind Schulranzen im Hochformat am besten, denn er sollte nicht breiter und höher als das Ende der Kinderschultern sein. Beim Rückenteil sollten Eltern darauf achten, dass er gepolstert ist und sich ergonomisch dem Rücken anpasst. Für eine besonders gute Druckverteilung sorgen Reliefpolsterungen. Gut gepolsterte Schultergurte erleichtern dem Kind das Tragen der schweren Ranzen. Damit das Gewicht optimal verteilt ist, sollten die Riemen mindestens vier Zentimeter breit sein.

Entscheidende Details

Insgesamt sollte der Schulranzen eine gute Standfestigkeit und Stabilität mitbringen. Dazu gehört beispielsweise, dass der Ranzen nicht ständig umfällt und der Deckel unter häufigem Öffnen und Schließen nicht leidet. Mitgebrachte Bücher können den Ranzen direkt vor dem Kauf testen. Damit das Gewicht auch im Inneren gut verteilt werden kann, sollte der Innenraum aus mehreren Fächern bestehen. Für Flaschen und Brotdosen eignen sich praktische Seitentaschen.

 

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Kommentare (1)

Ulrike Schlächter 24 Februar 2017, 08:59

Vielen Dank für die wertvollen Tipps. Kurz und sehr informativ. Der beste Ratgeber vielen Dank

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